fpc362 – SDG05 – Geschlechtergleichheit – Open Your Eyes Zürich 2023 (ENG)

SDG 05 Titelpano
SDG 5 Geschlechtergleichheit - hierzu gibt es zwei Ausstellungen und Talks aus Zürich. Ihr hört Nina Gorfer im Gespräch mit Silvia Lammerhuber und Anna Boyiazis im Interview mit Peter-Matthias Gaede.
 

Shownotes zu Fotopodcast #362


Ausstellung zu SDG5: Anna Boyiazis – Finding Freedom in the Water

Sansibar! Eine eine Insel östlich des afrikanischen Kontinents und ein halbautonomer Teilstaat von Tansania. Die Insel ist zu 98% muslimisch und wird gesellschaftlich von den Bewahrern des Koran beherrscht. Nirgendwo ertrinken mehr Menschen als in Afrika, viele davon, weil sie nicht schwimmen können. Das Schwimmenlernen ist Frauen auf Sansibar jedoch verboten. Das Projekt “Panje” hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen und Mädchen das Schwimmen beizubringen. Es ermutigt immer mehr Mädchen und junge Frauen, sich selbst wichtiger zu nehmen als das Verdikt alter Männer. Die US-amerikanische Fotojournalistin Anna Boyiazis hat dieser wunderbaren Grenzüberschreitung ein visuelles Denkmal gesetzt: eine kleine Geschichte, die für etwas ganz Großes steht, für die Emanzipation der Frau. Für das Recht von Frauen und Mädchen auf Selbstbestimmung und Gleichberechtigung, wie es in Artikel 5 der UN-Nachhaltigkeitsziele angestrebt wird.
Boyiazis zeigt Überlebenswillen in Reinkultur, ebenso fröhlich wie tiefernst. Sie hat uns ins Bewusstsein gerufen, welche schönen Geschichten es gerade dort gibt, wohin wir sonst so selten schauen.

Ausstellung zu SDG5: Cooper & Gorfer – From the Tales…

Sarah Cooper und Nina Gorfer beleben die Tradition der Porträtmalerei wieder, indem sie die Geschichte der Dargestellten dekonstruieren. Ihre fotobasierten Bildcollagen fußen auf anthropologisch geprägter Recherche in einem Versuch, die persönlichen und kollektiven Geschichten ihrer Protagonistinnen in einem Bild zu verdichten. Wie im Manierismus und Surrealismus der Kunstgeschichte artikulieren sie die unbewussten Aspekte einer Person und sezieren fotografisch unsere Vorstellungen von Identität und wie unser kulturelles Erbe unser Handeln und unsere Wahrnehmung der Welt beeinflusst. Cooper & Gorfer betrachten die beobachtbare Realität durch einen Filter aus Erinnerungen, Stimmungen und Wunden. In ihren eigenen Worten teilen sie ein tief verwurzeltes Interesse an der weiblichen Geschichte und daran, wie unsere Erfahrungen und unser soziokultureller Hintergrund unser Selbstverständnis beeinflussen.
Mit ihrer Arbeit wollen sie das Unscheinbare und die verborgenen Sehnsüchte, die ihnen am Herzen liegen, zum Ausdruck bringen und die vielen Ebenen des Lebens und der Erinnerungen, die uns prägen, würdigen.

Weitere Infos zu dieser Episode

Anna Boyiazis ist eine US-amerikanische Dokumentarfotografin, die sich auf Menschenrechte, öffentliche Gesundheit und Frauen- und Mädchenfragen konzentriert. Sie hat Ausstellungen in der National Portrait Gallery in London, dem Preus Museum in Norwegen und der Havana Biennial im Centro de Arte Contemporáneo Wifredo Lam in Havanna. Sie ist Empfängerin des City of Los Angeles (C.O.L.A.) Individual Artist Fellowship und des Eddie Adams Workshop XXV Los Angeles Times Assignment Award. Ihre Arbeit wurde von Arles Voies Off, ASMP, CENTER, Center for Cultural Innovation, FotoVisura, Médecins Sans Frontières, Photocrati Fund, Pictures of the Year International, Prix de la Photographie Paris und UNICEF anerkannt. Boyiazis hat einen MFA von der Yale University School of Art und einen BA von der UCLA School of the Arts and Architecture. Sie hat an der Art Center College of Design und der UCLA School of the Arts and Architecture unterrichtet und ein Lehrstipendium an der Yale University School of Art sowie als Head Designer am MOCA und als Visiting Artist an der American Academy in Rom absolviert.

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Anna Boyiazis – Website
(3) Anna Boyiazis bei National Geographic DE

Peter-Matthias Gaede ist ein renommierter deutscher Journalist und Autor. Er war lange Zeit Chefredakteur des Magazins „Geo“, das sich auf Reportagen, Fotografie und Reiseberichte spezialisiert. Gaede war maßgeblich daran beteiligt, „Geo“ zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Magazinmarken im deutschsprachigen Raum zu machen. Er hat auch mehrere Bücher veröffentlicht, die sich mit Themen aus den Bereichen Reise, Fotografie und Umwelt beschäftigen. Gaede ist bekannt für sein Engagement im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Seit 2018 ist Gaede stellvertretendes Vorstandsmitglied von Unicef in Deutschland

Links:
(1) Über Peter-Matthias Gaede
(2) Peter-Matthias Gaede für „Reporter Ohne Grenzen“
(3) Peter-Matthias Gaede für Unicef

Cooper & Gorfer Sarah Cooper und Nina Gorfer sind ein Künstlerduo, das seit 2006 zusammenarbeitet. Cooper absolvierte eine klassische Fotografenausbildung, während Gorfer Architektur an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Zaha Hadid studierte. Die beiden Künstlerinnen haben sich auf Porträts spezialisiert, insbesondere auf Frauenporträts, und setzen dabei Fotografie, Collage und Illustration ein. Sie reisen in viele Länder und porträtieren ihre Modelle, um Verbindungen zu kultureller Identität, Mensch, Geschichte und Ort herzustellen. Ihre Werke wurden in internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter im Fotografiska Stockholm, im Hasselblad Center Göteborg, im Kulturhuset Stockholm, im Museum Angewandte Kunst Frankfurt, im Nationalen Fotomuseum Kopenhagen, im Lentos Kunstmuseum Linz und in der Landesgalerie Linz. Einige ihrer Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen wie der National Gallery Iceland. 2017 wurden sie für ihr Buch „I Know Not These My Hands / SEEK Volume 04“ mit dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet. Cooper und Gorfer leben und arbeiten in Göteborg, Schweden.

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Cooper & Gorfer – Website
(3) Cooper & Gorfer – Hasselblad

Silvia Lammerhuber ist Geschäftsführerin und Inhaberin des Verlages Edition Lammerhuber, der auf die Kreation von ungewöhnlichen Fotobüchern spezialisiert ist. Dreimal in Folge wurde Edition Lammerhuber von der Federation of European Photographers zum besten Fotobuchverlag Europas gewählt. Viele Bücher wurden ausgezeichnet, unter anderem beim Art Directors Club New York oder dem Deutschen Fotobuchpreis. Seit 2018 zeichnet Silvia Lammerhuber mitverantwortlich für das Festival La Gacilly-Baden Photo, eines der grössten pen-Air-Fotofestivals weltweit, und dem Alfred Fried Photography Award/Global Peace Photo Award .

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Verlag Lammerhuber
(3) Festival La Gacilly – Baden Photo
(4) Global Peace Photo Award

 

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Das Titelfoto setzt sich zusammen aus den offiziellen SDG-Logos der UN, die Fotos wurden von Ulrike Schumann und Thomas Pöhler zur Verfügung gestellt.

 



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fpc356 – OYE -SDG 4 Hochwertige Bildung (ENG)

SDG 4 Titelpano
In dieser Folge hört Ihr Chris de Bode und Maryam Firuzi im Interview mit Lars Boering und Silvia Lammerhuber, die das SDG4 beim OYE in Zürich bebildert haben.
 

Shownotes

Ausstellung zu SDG4:  Chris de Bode – I have a Dream

Die Kinderrechtsorganisation Save the Children hat den Fotografen Chris de Bode gebeten, die Wünsche von Kindern in Uganda, Jordanien, Haiti, Mexiko und Liberia festzuhalten. Die Träume der Kinder symbolisieren ihre Hoffnung und Widerstandskraft und betonen die Notwendigkeit, Chancengleichheit für alle Kinder zu erreichen. Sabina, Tochter eines Rikscha-Fahrers in Neu-Delhi, wünscht sich beispielsweise wunderschöne Kleider, um wie ein Filmstar zu strahlen und ihrer schmutzigen, stinkenden Umgebung zu entfliehen. Chris de Bode hat acht Jahre lang an diesem Projekt gearbeitet und jedes Mal, wenn er einen Auftrag für Save the Children ausführte, sammelte er auch die Träume der Kinder.

 

Ausstellung zu SDG4:   Maryam Firuzi – Reading for Tehran Streets

Der römische Architekt Vitruv benutzte als erster das Wort “Straße” und teilte städtische Orte in drei Kategorien ein: tragisch, komisch und satirisch. In Teheran, das ständig in Aufruhr ist, ist die Kulisse eher tragisch als satirisch. Firuzi beschreibt, wie sie sich auf der Straße ohne innezuhalten bewegt und ihre Sehenswürdigkeiten vergehen, ob tragisch oder komisch.  Sie findet Schutz zwischen den Mauern ihres Hauses und lässt den traurigen Tumult Teherans im Herzen seiner Straßen zurück. Die Straßen sind zu einem Ort des Überholens und des Nicht-Nachdenkens geworden. Sie meint, dass Lesen dazu beitragen kann, die Straßen zu einem Ort der Besinnung und Kommunikation zu machen und den Geist der Stadt zu erweitern. Lesen macht toleranter, schafft Empathie für andere und Verständnis für ein anderes Leben als das eigene. Das Werk ist eine Ermutigung und ein Zeichen des Respekts für diejenigen, die noch träumen.

Weitere Infos zu dieser Episode

Chris de Bode ist ein in den Niederlanden geborener Fotograf, der für seine eindringlichen Fotografien bekannt ist, die oft soziale Themen und humanitäre Anliegen behandeln. De Bode hat in verschiedenen Teilen der Welt gearbeitet, darunter in Konfliktzonen, Flüchtlingslagern und Gemeinschaften, die von Armut betroffen sind. Seine Foto­­reportagen aus Krisengebieten, oftmals in Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen wie Save the Children, Greenpeace und verschiedenen UN-Organisationen entstanden, führten zu Veröffentlichungen in internationalen Magazinen, die mit vielen Auszeichnungen bedacht wurden. Chris de Bode hat mehrere Bücher publiziert und setzt seine Projekte auch in Dokumentarfilmen um.

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Chris de Bode – Website
(3) The Guardian über „The Dreams of Children“
(4) Save The Children
(5) Buch „DREAM“ in NL erhältlich

Lars Boering ist Direktor des European Journalism Centre (EJC) und Gründer von Triggertale.com, einer Plattform für visuelle Kommunikation und Storytelling. Er war Direktor des Fotografie-Museums Foam in Amsterdam und hat in verschiedenen Funktionen in der internationalen Fotografiebranche gearbeitet. Von 2015 bis 2021 leitete er die World Press Photo Foundation. Lars hat Ausstellungen mit Fotograf:innen, Festivals, Museen und Kunststiftungen koproduziert, arbeitet als Kurator und juriert Wettbewerbe auf höchstem Niveau.

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Lars Boering neuer Direktor des EJC
(3) Das Team des ECJ
(4) Triggertale-Website

Maryam Firuzi ist eine iranische Künstlerin, die 1986 in Shiraz geboren wurde und in Teheran lebt und arbeitet. Obwohl sie ihr Studium im Bereich Film absolvierte, arbeitet sie auch mit dem Medium Fotografie. Ihre Fotoserien sind von innovativer Sichtweise geprägt und erkunden den Iran der Gegenwart. Ihre erste Serie “Reading for Tehran Streets” wurde von verschiedenen Kunstformen beeinflusst, von der kinematografischen Erzählung über persische Poesie bis hin zur Malerei. Diese Sammlung erhielt neben einer internationalen Ausstellung im September 2018 auch den Alfred Fried Peace Award. Ihr Kurzfilm “The Provisional Death of Bees” wurde von einem Dutzend Filmfestivals ausgewählt. Ihre Werke, die sich auf Themen wie kulturelle Krisen, Geschlechterfragen und Identitätsprobleme konzentrieren, verkörpern alle Ausdrücke selbstreflexiver Gedanken. Ihre Arbeit wurde in mehreren Fotografieausstellungen und -festivals gezeigt

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Maryam Firuzi – Website
(3) Maryam auf Silkroad Gallery

Silvia Lammerhuber ist Geschäftsführerin und Inhaberin des Verlages Edition Lammerhuber, der auf die Kreation von ungewöhnlichen Fotobüchern spezialisiert ist. Dreimal in Folge wurde Edition Lammerhuber von der Federation of European Photographers zum besten Fotobuchverlag Europas gewählt. Viele Bücher wurden ausgezeichnet, unter anderem beim Art Directors Club New York oder dem Deutschen Fotobuchpreis. Seit 2018 zeichnet Silvia Lammerhuber mitverantwortlich für das Festival La Gacilly-Baden Photo, eines der grössten Open-Air-Fotofestivals weltweit, und dem Alfred Fried Photography Award/Global Peace Photo Award .

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Verlag Lammerhuber
(3) Festival La Gacilly – Baden Photo
(4) Global Peace Photo Award

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Das Titelfoto setzt sich zusammen aus den offiziellen SDG-Logos der UN, die Fotos wurden von Ulrike Schumann zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 



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fpc355 – Open Your Eyes – SDG 3 -Gesundheit und Wohlergehen

SDG 2 Titelpano
SDG3 - Gesundheit und Wohlergehen. Am Lindenhof stellt Gisela Kayser Esther Haase und ihr Projekt Rock 'n' Old vor.
 

 

Shownotes

Ausstellung zu SDG3: Esther Haase – Rock’n’Old

Esther Haase hat für den Berliner Pflegedienst Jahnke den Kalender “Rock ‘N’ Old” fotografiert. Das Projekt ist als soziales Projekt angelegt und beinhaltet Rollenspiele, in denen ältere Menschen gemeinsam mit Film- und Bühnenstars agieren. Die Kostüme wurden zum Teil von Vivienne Westwood und Studierenden ihrer Berliner Modeklasse entworfen. Das Projekt hat vielen älteren Menschen zu ungewohnten Glücksmomenten verholfen, indem sie eine bis dahin völlig unbekannte Seite ihres Lebens erleben konnten. Esther Haase beschreibt die Arbeit mit den alten Menschen als spannendes Projekt, bei dem, im Gegensatz zu professionellen Models, die Fotos von Nicht-Profis ein Gefühl von Wirklichkeit, Echtheit und Unverstelltheit vermitteln. Die alten Leute sind sehr kritisch, aber wenn es dann soweit ist, gehen sie ganz und gar aus sich heraus.

Weitere Infos zu dieser Episode

Esther Haase ist eine deutsche Fotografin, die für ihre Modefotografie, ihre Editorials und Porträtfotografie bekannt ist. Sie wurde 1966 in Bremen, Deutschland, geboren.
Seit 1993 ist sie für internationale Auftraggeber und Magazine wie Vogue und der Vanity Fair tätig. Haase hat u.a. Werbekampagnen für GUESS und Escada umgesetzt und mit vielen prominenten Persönlichkeiten zusammengearbeitet. Ihre Werke sind in internationalen Museen und Sammlungen vertreten.
Ganz ausführlich gibt es Infos zu Esther Haase in Ton und Text in der Folge FPC351.

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) Esther Haase – Website
(3) Älterer Artikel in der EMMA über das Projekt
(4) Buch ist vergriffen! Vielleicht hier?

Gisela Kayser war 25 Jahre Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des Willy-Brandt-Hauses in Berlin. Bereits ein Jahr nach der Eröffnung erklärte sie «concerned photography» zum Schwerpunkt der von ihr kuratierten Ausstellungen. Sie machte diese einer der ersten Adressen für zeitgenössische Fotografie in Deutschland. Sie war Nominatorin des International Center of Photography in New York, für den Robert Capa Award, und ist Jurymitglied zahlreicher nationaler wie internationaler Fotografiepreise. Heute arbeitet sie als freie Kuratorin.

Links:
(1) Team Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V
(2) Gisela Kayser: Leidenschaft für Geschichten, die das Leben schrieb

 

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Das Titelfoto setzt sich zusammen aus den offiziellen SDG-Logos der UN, die Fotos wurden von Ulrike Schumann zur Verfügung gestellt.

 

 


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fpc354 – OYE – SDG 2 – Kein Hunger (ENG)

SDG 2 Titelpano 2
In dieser Sendung hört Ihr Dr. Claudia Zingerli, Leiterin ETH Sustainability und Dr. Alexander Mathys, Professor für Sustainable Food Processing an der ETH Zürich, im Gespräch mit George Steinmetz vor Georges Ausstellung "Feed the Planet" in Zürich.
 

 

Shownotes

Ausstellung zu SDG2: George Steinmetz – Feed The Planet

Seit der Domestizierung von Pflanzen vor etwa 11.000 Jahren hat der Mensch 40 Prozent der Erdoberfläche in Ackerland umgewandelt. Angesichts der voraussichtlichen Bevölkerungszunahme auf 9,7 Milliarden Menschen bis 2050 und des steigenden Lebensstandards in den sich schnell entwickelnden Ländern wird die weltweite Nahrungsmittelversorgung voraussichtlich verdoppelt werden.

Das Projekt Feed the Planet ist ein zehnjähriges Projekt, das untersucht, wie die Welt die rasch wachsende Herausforderung der Ernährung der Menschheit bewältigen und gleichzeitig unsere natürliche Umwelt und die Tierwelt schützen kann. Es zielt darauf ab, den Zugang zu Informationen über die Lebensmittelproduktion zu verbessern, damit wir fundiertere Entscheidungen über unsere Ernährung treffen können.

Weitere Infos zu dieser Episode

George Steinmetz ist ein renommierter Fotograf, der für seine atemberaubenden Luftaufnahmen und Dokumentationen bekannt ist. Er hat die ganze Welt bereist und dabei einzigartige Landschaften, Kulturen und Naturphänomene eingefangen. Steinmetz ist für seine Fähigkeit bekannt, aus der Vogelperspektive zu fotografieren und dabei eine einzigartige Perspektive auf die Welt zu bieten. Seine Bilder wurden in renommierten Magazinen und Ausstellungen weltweit veröffentlicht. Mit seiner Arbeit möchte er die Schönheit und Verletzlichkeit unseres Planeten zeigen und das Bewusstsein für Umweltfragen schärfen. George Steinmetz ist ein visionärer Fotograf, der die Welt mit seinen Bildern zum Staunen bringt.

Links:
(1) Informationen auf der OYE-Website
(2) George Steinmetz – Website
(3) George Steinmetz bei National Geographic DE

Prof. Dr. Alexander Mathys  ist ein Lebensmitteltechnologe und seit 2016 Professor für Nachhaltige Lebensmittelverarbeitung (Sustainable Food Processing) an der ETH Zürich. Er hat einen Doktortitel in Lebensmittelverarbeitung und konzentriert sich auf die Effizienz und Nachhaltigkeit von Wertschöpfungsketten in der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die nachhaltige Verarbeitung von Lebensmitteln, die Nutzung von Pflanzennebenströmen, die Mikroprozesstechnik und Extrusion zur Strukturbildung und Synthese, innovative Mehrfachhürden-Technologien zur schonenden Konservierung von gesunden und hochwertigen Lebensmitteln sowie neuartige Proteinquellen aus Mikroalgen und Insekten zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit. Prof. Dr. Alexander Mathys ist Autor von mehr als 100 Publikationen, darunter Fachartikel, Patenanmeldungen, Buchkapitel und Konferenzpapiere.

Links:
(1) Prof. Dr. A. Mathys, ETH Zürich

Dr. Claudia Zingerli ist seit Juni 2022 Leiterin ETH Sustainability an der ETH Zürich. Sie hat zuvor als Projektleiterin (2002-2006) und Dozentin im D- USYS (2010-2014) an der ETH Zürich gearbeitet. Claudia Zingerli hat einen Masterabschluss in Geographie, Sozialanthropologie und Wirtschaftswissenschaften von den Universitäten Basel und Freiburg im Breisgau (Deutschland) sowie einen Doktortitel in Development Studies von der University of East Anglia (UK). Ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf politische Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung natürlicher Ressourcen sowie auf Prozesse der Wissensproduktion im Kontext nachhaltiger Entwicklung.

20230909 380

Links:
(1) Dr. Claudia Zingerli, ETH Zürich

 

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