FPC178 – Capture One Pro SPEZIAL


Neufi im Gespräch mit Peter Rex (G+ Profil von Peter und seine Webseite) über Capture One Pro 9
Themen:
  • Was ist Cature One Pro 9?
  • Die Oberfläche
  • Symbolleiste
  • Werkzeugleiste
  • Bibliothek
  • Aufnahme
  • Farbe
  • Belichtung
  • Zuschneiden
  • Details
  • Anpassungen/Presets
  • Schlüsselworte
  • Verarbeitungsvorgaben
  • Stapel
  • Drucken
  • Verwaltungsfunktionen
Social Media:
Gastgeber:
avatar Andy (Neufi)

Verweis auf andere Folgen:
Produktlinks zu Amazon.de weden durch das Amazon PartnerNet unterstüzt (Affiliate). Durch den Kauf über einen solchen Link unterstützt du den Fotopodcast.de damit die laufenden Kosten bezahlt werden können, dir selbst enstehen keine Kosten!!!

Autor: Neufi

IT-Guy, Fotograf und Podcaster

3 Gedanken zu „FPC178 – Capture One Pro SPEZIAL“

  1. Sehr schoen!

    endlich mal wieder was zum einzigen&wahren RAW-Entwickler dieses Universums … Ein paar Bemerkungen habe ich dazu auch noch:

    Min 6:45 Die Symbolleiste (also die ganz oben) kann man ebenfalls verändern. Man hält dazu CMD gedrückt und zieht dann das Symbol mit dem Zeiger dahin, wo man es haben möchte. Den mittleren Bereich (Schnellzugriff) kann man im Menü anpassen ebenso wie alles andere in dieser Ebene. Man kommt da mit dem »rechten«-Mausklick auf die Symboleistenflaeche hin
    Die Tool-Leiste (Links unter der Symbolleiste) lässt sich auf die gleiche Weise (CMD + Zeiger) ändern.

    Min 15:20 Unter OSX kann man die Sprache nicht so ohne weiteres auswaehlen, da die Standard-Sprache genutzt wird. Wie das dann doch geht, habe ich mal hier erläutert: http://solarphoto.org/c1forum/index.php?topic=145.0

    Min 24:20 Der Name der kostenpflichtigen App ist CaptureOnePilot und gibt es nur für die iGadgets. Einziger Vorteil gegenueber der Webserver-Variante: Irgendjemand darf mal auslösen. Ist m.E. nur für wirklich große (im Sinne von Fläche bzw. Laufmeter) Studios sinnvoll.

    Min 28:30 😉 😉 😛 Das ist natürlich falsch – nur COP zählt!

    Min 29:00 Es ist m.E. wichtig anzumerken, dass die Farb-Balance nur auf das ganze Bild anzuwenden geht. Nicht(!) in den Ebenen. Es dient also z.B. dazu, dem ganzen Œuvre einen einheitlichen »Look« zu geben.

    Min 34:00 Was den »Quast vs. Kuenstlerpinsel« betrifft, manchmal geht COP etwas zuuu fein zu Werke. Eigentlich ist das OK, aber evtl. möchte man doch ein wenig grober sein. Hier ist ein Quicktipp wie das so geht: https://youtu.be/7_3QKk5ebM4?list=PLBOnqvc0Bv4EJjqtCXfHxyKxBtzwO6hTG

    Min 41:00 Man muss nicht nur eine Farbe auswaehlen, sondern kann beliebig viele mit der Pipette auswaehlen, ein bisschen formen und dann gemeinsam als Maske wegspeichern. Also nicht nur einen Pipettenstich!

    Min 46:30 Auf den Clarity-Regler waere Ich etwas laenger eingegangen. Der bzw. die (sind naemlich mehrere Konzepte) unterscheidet sich erheblich von anderen Programmen. Am ehesten noch ist das »Punch«-Konzept mit den »Clarity« in LR verwandt. Mit all seinen Problemen, nämlich bei der Anhebung der lokalen Kontraste eklige Halos zu erzeugen. Clarity-LR erhört lediglichdie lokalen Kontraste der mittleren Töne. Das geht mit »neutral oder »natural« in COP deutlich schlechter. Allein diese lokale Kontrast-Variante ist ein sehr wichtiges Pro-Feature beim Vergleich zwischen den Entwicklern. Dies gilt insbesondere dann, wenn es um feine Strukturen wie in Stoffen (Fashion) geht.

    Wer jetzt den Vibrancy-Button vermisst, den gibt es trotzdem. Und zwar ist hinter dem Button »Saturation« in der Belichtung ein anderes Konzept als hinter dem gleichnamigen Button im Color Editor. Die Verbindung »Lokale-Kontraste + color Editor Saturation + Hauttöne (flexbl. WB)« machen m.E. das wesentliche Alleinstellungsmerkmal aus.

    Min 47:00 Für Mittel- und Großformatfotografen kann die Funktion LCC (Lens cast calibration) evtl. einen den Hintern retten.

    Min 52:00 Das Filmkorn kann durchaus einen Sinn ergeben, wenn man ein Bild retten moechte, dass etwas unscharf rüberkommt. Ein bisschen dezentes Korn (muss man mit der endgultigen Vergrößerung einstellen) kann man ein Bild künstlich schärfer aussehen lassen. Ist zwar Beschiss, aber funzt.

    Min 1:10:00 Ich kann im Tool-Tab Keyword Library auch mehr als eine Bibliothek angeben bzw. nutzen. Z.B. wenn man von einer Agentur eine Liste gesendet bekommen hat und diese mit den eigenen oder von einem weiteren Anbieter kombinieren. Außerdem wird in der Session ein »Session-Keyword-Set« angelegt, welches man exportieren oder ggf. importieren kann. Man kann dieses Set dann z.B. in einem Exposé mitverwenden.

    Min 01:14:50 Die Aussage, dass Sessions »irgendwie so filebasierend« sein soll, ist falsch. Es handelt sich ebenfalls um eine DB bzw. um einen Katalog – wenn auch einem speziellen. Diese Fehleinschätzung zu Lasten der Sessions verhindert bei vielen zu-COP-Umsteigern einen optimalen bzw. sorgenfreien Wørkfloh. Ich kann das jetzt hier nicht in Gänze ausfuehren, aber empfehle mal mein Video zum selbigen Thema: https://www.youtube.com/watch?v=qrbrWDocZHo&t=2s

    Min 01:23:00 Das Verstichworten unter COP (und jedem anderen Programm) ist für viele Leute ein echtes Problem, weil e.c.h.t. stupide. Wer keine Praktikanten hat …(wir haben welche) … und seine Bilder verkauft (verkaufen muss), dem kann ich empfehlen, diese Arbeit out-zu-sourcen. Ggf. in ein Billiglohnland … *duckundwech*

    Min 01:26:00 Seh ich auch so. COP enthält alle Druckfunktionen. Man kann mittels Rezept auch Rahmen zufuegen. Aber evtl. sollte man das besser mit einem Passepartout machen. Dieses GeRante hab ich auch gesehen, halte das aber für heiße Luft von Fanboyz – oder so … 😉

    Min 1:33:00 was ist jetzt nochmal iTunes???

    Zum Abschluss noch eine Anmerkung: COP macht keine besseren Bilder. Ein Scheißbild bleibt ein Scheißbild – egal mit mit DT, LR oder COP. Das vergessen manche zu schnell. Ich glaube auch nicht (entgegen der Bemerkung zu 28:30), dass man mit LR nicht auch das gleiche wie mit COP erreichen könnte und vice versa. Entscheidender ist m.E. dass man COP (oder was auch immer) nur als einen Teil eines Arbeitsablauf betrachten sollte. Und da passt es evtl. rein oder eben nicht. Und so ganz ohne Vorbetrachtung gelingt es – egal was man nimmt – immer NICHT.

    So weit … Sven

    Forum: http://solarphoto.org/c1forum/
    Community: https://plus.google.com/u/0/communities/115279018948731455378

    1. Hallo Sven,
      wow – das ist ja mal ein ausführliches Feedback, vielen Dank dafür!!!
      Ich glaube einen so ausführlichen Kommentar haben wir noch nie bekommen 😀
      In der nächsten Folge werde ich darauf eingehen, denn meine Antwort wäre wohl auch eher länglich – schon allein wegen der vielen Punkte und das soll hier kein Buch werden 😉

      Ich hoffe das ist ok für Dich.

      Gruß Neufi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.